Aufstieg zur Führungskraft

Gestern Fachkraft, heute Führungskraft

10.11.2021
Nikolaus Schaefer
Führungskompetenz

Die berufliche Karriere ist mit Sport vergleichbar. Wer die Führung übernehmen möchte, muss durch Leistung überzeugen. Doch für eine Qualifizierung als Führungskraft genügt es nicht, durch egoistische Leistungen hervorzustechen. Der zielstrebige Anspruch auf Führung muss mit dem Mix persönlicher Skills und Kompetenzen ergänzt werden. Sportlich betrachtet, kann nämlich ein Spielmacher ohne eine eingespielte Mannschaft keinen nachhaltigen Erfolg erzielen.

Taktiktafel für angehende Führungskräfte

Mit zunehmender beruflicher Reife erhalten Mitarbeitende häufig wachsende Verantwortung. Während sich Arbeitnehmer:innen beim Berufseinstieg in der Praxis Expertise aneignen, entwickeln sie sich langfristig zu Fachkräften mit Führungsanspruch. So könnte die Evolution der beruflichen Karriere grob skizziert werden. Die Entwicklung von der Fach- zur Führungskraft ist ein Höhepunkt für die eigene Karriere. Zugleich löst der Schritt insbesondere für angehende Führungskräfte einen Findungsprozess aus. Wichtig ist es, eine klare Taktik zu haben und sich in das zu führende Team emphatisch hineinzuversetzen. Denn wie im Sport müssen alle Mitspieler in die Spielgestaltung eingebunden werden, um ein gemeinsames Verständnis über die taktische Gestaltung und Umsetzung zu haben. Der Weg führt an die Taktiktafel. Was muss bei angehenden Führungskräften im Fokus stehen:

  • Ergebnissteuerung: vorausschauendes, strategisches Denken

  • Prozessmanagement: effizienter und effektiver Einsatz von Ressourcen

  • Mitarbeiterführung: Überzeugungskraft und Empathie durch Kommunikation

  • Selbstführung: Struktur und Eigeninitiative einbringen

Auswechselbank Interessenkonflikt

Der Erwartungsdruck an Führungskräfte ist hoch. Besonders angehende Führungskräfte stehen unter genauer Beobachtung dem Anspruch ihrer neuen Rolle gerecht zu werden und Erfolge zu erzielen. Komplex ist auch die zentrale Funktion von Führungskräften innerhalb einer Organisation. So stehen Führungskräfte zwischen den Interessen von Unternehmen, Mitarbeitenden und Kunden. Angehende Führungskräfte müssen alle Gruppen einschätzen können und Interessen für die Zielerreichung abwägen respektive priorisieren. Es gleicht einer Auswechselbank. Denn es geht darum, Ressourcen taktisch am besten einzusetzen, um Erwartungen aller Interessengruppen bestmöglich zu befriedigen.

Den Spagat schaffen

Es ist komplex, allen Interessengruppen als Führungskraft gerecht zu werden. Möglicherweise ist es auch nicht immer ganzheitlich möglich. Angehende Führungskräfte müssen aber von Beginn an eine Struktur vorgeben und vorleben. Führungsqualität zeichnet sich unter anderem durch die eigenen Skills und Kompetenzen sowie durch Methodik aus. Führungsmethodik ist ein wichtiges Training, um kompetent einen Spagat zwischen allen Interessensgruppen zu schaffen.

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