Methoden für effektivstes Selbstmanagement

Selbstmanagement-Methoden: Soforthilfe bei Arbeitsüberlastung

08.12.2021
Kerstin Boll

8 Gründe, weshalb Selbstmanagement-Methoden so effektiv sind

Dein Schreibtisch ist voll. Immer. Dein Kopf ebenso. Zeitdruck und Arbeitsverdichtung scheinen zwei unverrückbare Größen im Berufsalltag zu sein.

Das Gefühl von Stress ist immer mit von der Partie. Der schiere Arbeitsumfang ist der eine Grund dafür. Zugleich belastet das Gefühl, stets den To-dos hinterherzulaufen.

So kommen zu allem Überfluss auch noch starke Emotionen ins Spiel – die auf deine Arbeitsergebnisse zurückwirken. Die hohe Auslastung nagt an der Kraft, die du für die Aufgaben benötigst, die gerade auf dem Tisch liegen.

Zum Glück gibt es einen Ausweg!

Darum sind Selbstmanagement-Methoden so wichtig für das Selbstvertrauen

Ein gutes Selbstmanagement hilft tatsächlich. Dabei mutet es zunächst merkwürdig an, inmitten von hohem Druck auch noch ein Zeitfenster für die Selbst-Organisation zu finden. Doch gerade dann, wenn Hektik und Stress drohen, kommt es umso mehr darauf an, die Kontrolle zurückzugewinnen: Was genau steht an? Was muss heute passieren? Was hat bis morgen Zeit?

Methoden wie „Getting Things Done“ von David Allen oder die „ALPEN-Methode“ von Lothar J. Seiwert helfen, Zufriedenheit und Produktivität zurückzuholen, und zwar nachvollziehbar.

Das Schlüsselwort ist „Selbstwirksamkeit“. Alle bekannten Selbstmanagement-Methoden zielen darauf ab, deine Selbstwirksamkeit zu stärken, also deine innere Überzeugung, Aufgaben erfolgreich bewältigen zu können. Damit steigen dein Selbstvertrauen, dein Durchhaltevermögen und deine Energie, die anstehenden Dinge in die Hand zu nehmen.

8 gute Gründe, sich mit Selbstmanagement-Methoden zu beschäftigen

Auf dem Markt gibt es zahlreiche Selbstmanagement-Methoden mit unterschiedlichen Schwerpunkten. In der Regel laden sie dazu ein, Aufgaben zu sichten, zu bündeln, zu priorisieren, ihnen Termine zu geben und nacheinander abzuarbeiten – sodass du nichts Wichtiges vergisst. Sie lassen sich optimal kombinieren und helfen dir:

  • deine Produktivität zu erhöhen , indem du dich auf eine Aufgabe zurzeit konzentrierst. Das Gefühl von Stress nimmt ab.

  • deine Termine einzuhalten, da du zur rechten Zeit an deine Aufgaben erinnerst wirst.

  • Freiräume zu erkennen, die du in eigenem Ermessen gestalten kannst.

  • Zeitdiebe auszumachen und ihnen die Tür zu weisen.

  • ein Gefühl zu gewinnen, wie viel Zeit du für deine typischen Aufgaben benötigst. Mit der Zeit fällt es dir leichter, deine Arbeitszeit einzuschätzen.

  • Auskunft zu geben, wenn Vorgesetzte und Kollegen:innen fragen. Mit einem gut geführten Kalender gewinnst du eine Möglichkeit, deine Aufgaben und Belastungen für dich und andere transparent zu machen.

  • ohne schlechten Gewissen auch einmal „Nein“ zu sagen, wenn dir dein Arbeitsplan unmissverständlich sagt, dass kein Platz für den Gefallen ist, den jemand von deinen Kollegen:innen anfragt.

  • loszulassen und entspannt in den Feierabend zu gehen, wenn du deine Ziele für den Tag erreicht hast.

Allein die Tatsache, dass die anstehenden Aufgaben ihren Platz im Kalender haben und dass nichts verloren geht, entlastet deinen Kopf. Du wirst gedanklich frei, dich auf die Aufgabe zu konzentrieren, die gerade jetzt vor dir liegt.

Produktiver und zufriedener im Job – E⁠-⁠Learning von PINKTUM über Selbstmanagement

In unserem E⁠-⁠Learning „Produktiver und zufriedener im Job“ stellen wir dir ein Set bekannter Methodiken vor, die sich gut kombinieren lassen. Auf dem Programm stehen:

  • Die ALPEN-Methode

  • Getting Things Done

  • Arbeiten im Einklang mit dem eigenen Biorhythmus

  • Arbeiten im Flow: Den Flow verstehen und wecken.

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