{"id":8048,"date":"2020-05-28T17:01:06","date_gmt":"2020-05-28T15:01:06","guid":{"rendered":"https:\/\/wordpress.pinktum.dev\/scrum-im-ueberblick-so-machst-du-dein-team-produktiv\/"},"modified":"2026-06-05T14:16:15","modified_gmt":"2026-06-05T12:16:15","slug":"scrum-im-ueberblick-so-machst-du-dein-team-produktiv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pinktum.com\/es\/consejos-practicos-es\/scrum-im-ueberblick-so-machst-du-dein-team-produktiv\/","title":{"rendered":"Scrum im \u00dcberblick &#8211; so machst du dein Team produktiv"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Scrum<\/strong>&nbsp;ist ein&nbsp;<strong>Framework<\/strong>&nbsp;aus dem Bereich des&nbsp;agilen Projektmanagements. Es zeichnet sich durch&nbsp;<strong>Iteration<\/strong>, kurze Zyklen im&nbsp;<strong>Feedback<\/strong>&nbsp;und eine klare Verteilung von&nbsp;<strong>Rollen im Team<\/strong>&nbsp;aus. In diesem Artikel erfahren Sie, wie es funktioniert, was der&nbsp;<strong>Product Owner<\/strong>&nbsp;und der&nbsp;<strong>Scrum Master<\/strong>&nbsp;machen und welche Rolle die&nbsp;<strong>Entwickler<\/strong>&nbsp;spielen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was ist Scrum?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Idee l\u00e4sst sich in wenigen Worten erkl\u00e4ren: weniger ist mehr. Scrum unterst\u00fctzt Teams dabei, Aufgaben in weniger Zeit und mit weniger Aufwand zu erledigen, um auf lange Sicht effizienter zu arbeiten. Ein Ziel ist dabei, die Projektarbeit zu rationalisieren, zu vereinfachen und zu verbessern. Diese Herangehensweise legt den Schwerpunkt ausschlie\u00dflich auf die Aspekte, die echten Mehrwert schaffen. Dabei l\u00e4sst sie alles Unn\u00f6tige beiseite. Die Organisation ist bestimmt durch t\u00e4gliche, kurze Meetings aller Teammitglieder (Daily Scrum), feste Zeitr\u00e4ume (Sprints) mit anschlie\u00dfenden Feedbackschleifen (Reviews) und eine klare Rollenverteilung (Product Owner, Scrum Master, Entwicklungsteam).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf der Grundlage eines agilen Mindsets bilden Werte und Prinzipien wie Commitment, Selbstorganisation, Transparenz und Iteration einen integralen Bestandteil des gesamten Prozesses.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u201eScrum\u201c: Bedeutung und Ursprung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie die meisten agilen Ans\u00e4tze hat Scrum seinen Ursprung in der IT-Umgebung. Software-Projekte sind meist umfangreich, komplex und un\u00fcbersichtlich. Den anf\u00e4nglichen Aufgabenberg in&nbsp;<strong>handliche Einheiten<\/strong>&nbsp;zu zerlegen, das ist die Zielsetzung. \u00dcber Prozesse und Ablaufpl\u00e4ne trifft Scrum dabei keine Aussagen. Vielmehr stellt es ein&nbsp;<strong>Framework<\/strong>&nbsp;dar, innerhalb dessen Produkte und Projekte entstehen. Scrum ist eine Spielart des&nbsp;<strong>agilen Projektmanagements<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach einer gel\u00e4ufigen Definition ist Scrum ein \u201eRegelwerk f\u00fcr die Zusammenarbeit von Teams. Dabei definiert das Modell Rollen, Meetings und verschiedene Artefakte, die Teams unterst\u00fctzen, nach agilen Prinzipien zu arbeiten.\u201c (Quelle:&nbsp;<a href=\"https:\/\/digitaleneuordnung.de\/blog\/scrum-methode\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/digitaleneuordnung.de\/<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bis zur Mitte der 1990er Jahre waren Software-Projekte gr\u00f6\u00dfer, anspruchsvoller und komplexer geworden als in den Jahren zuvor. Die Entwicklungsmethoden waren jedoch die alten geblieben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vielfach arbeiteten die Entwickler nach dem Wasserfallmodell. Dieses Modell folgt einer linearen Entwicklungsidee: Software-Projekte verlaufen in mehrere Stufen, wobei die Stufen nacheinander abgearbeitet werden. Ist eine Stufe abgeschlossen, folgt die n\u00e4chste.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu Beginn eines Projekts werden die Anforderungen an die k\u00fcnftige Software detailliert erfasst. Es folgen die Stufen Entwurf, Implementation und \u00dcberpr\u00fcfung. Mit der \u00dcbergabe des Produkts an den Kunden beginnt die Wartung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Laut einer Studie der Standish Group von 1994 scheiterte in der Zeit ein Drittel aller IT-Projekte. Nur 16 Prozent erreichten das angestrebte Entwicklungsziel ohne M\u00e4ngel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Mitarbeiter erbrachten unz\u00e4hlige \u00dcberstunden und kaum ein Projekt wurde rechtzeitig fertig. Alle waren unzufrieden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gesucht war deshalb ein&nbsp;<strong>flexibleres Arbeitsmodell<\/strong>, das&nbsp;<strong>mehr Effizienz<\/strong>&nbsp;versprach. Die beiden US-amerikanischen Software-Entwickler Jeff Sutherland und Ken Schwaber fanden Inspiration bei den Management-Vordenkern Ikujir\u014d Nonaka und Hirotaka Takeuchi.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die beiden Experten f\u00fcr Wissensmanagement f\u00fchrten in ihren Arbeiten einen Begriff aus dem Rugby ein: Scrum. Das steht f\u00fcr \u201eGewusel\u201c oder \u201eGedr\u00e4nge\u201c und spielt auf die&nbsp;<strong>\u00fcberragende Bedeutung der Teamarbeit&nbsp;<\/strong>an. Bei neuen und komplexen Produkten, so ihre Idee, entstehen die besten Ergebnisse dann, wenn kleine Teams auf festgesetzte Ziele hinarbeiten. Auf ihren Etappen organisieren sich die Teams dabei selbst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sutherland und Schwaber experimentierten eine Weile mit eigenen Teams bis sie Scrum als Modell formalisiert hatten. Ken Schwaber stellte es 1995 auf der Oopsla-Konferenz in Texas vor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben dem Fokus auf den Teams wurde ein zweiter Gedanke pr\u00e4gend f\u00fcr Scrum: Zu Beginn eines Projekts wei\u00df niemand alle Details \u00fcber das k\u00fcnftige Produkt, noch nicht einmal die Auftraggeber selbst. Alle Beteiligten&nbsp;<strong>lernen unterwegs<\/strong>, es ist unvermeidlich. Die Vorstellung, man k\u00f6nne zu Beginn eines Projekts alle Einzelheiten des zu entwickelnden Produkts ausarbeiten, widerspricht der praktischen Erfahrung. Scrum findet einen aktiven Umgang mit der Tatsache, dass die Details der L\u00f6sung nicht vorherzusehen sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Gesamtprojekt wird deshalb in Schritte unterteilt und in Etappen abgearbeitet, in den sogenannten \u201eSprints\u201c. W\u00e4hrend der gesamten Projektlaufzeit steht das Team in enger Abstimmung mit den Stakeholdern, inklusive der Auftraggeber. Die Arbeitspakete werden so geschn\u00fcrt, dass die jeweils zu fertigenden Teile eines Sprints&nbsp;in sich abgeschlossen sind und produktiv genutzt werden k\u00f6nnen. Im Scrum Guide hei\u00dft es dazu:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eScrum is founded on empirical process control theory, or empiricism. Empiricism asserts that knowledge comes from experience and making decisions based on what is known. Scrum employs an iterative, incremental approach to optimize predictability and control risk. Three pillars uphold every implementation of empirical process control: transparency, inspection, and adaptation. \u201c (https:\/\/www.scrum.org\/)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wo Scrum draufsteht, ist auch Toyota drin<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Scrum wurzelt unter anderem im&nbsp;<strong>Lean Management<\/strong>. Dieses umfasst&nbsp;ist ein B\u00fcndel von Methoden, Prinzipien und Arbeitsweisen f\u00fcr&nbsp;<strong>Effizienz in der Produktion<\/strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>\u00fcberlegene Qualit\u00e4t&nbsp;<\/strong>in den Ergebnissen. Die Performance im Team und die Qualit\u00e4t der Ergebnisse sollen um das f\u00fcnf- bis zehnfache steigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Benchmark f\u00fcr das Konzept ist Toyota. Der Automobilkonzern hat in Sachen moderne Arbeitsorganisation und -prozesse Ma\u00dfst\u00e4be gesetzt, und das \u00fcber Jahrzehnte. \u201eKanban\u201c oder \u201eJust in Time\u201c etwa gab es schon seit Jahrzehnten. 1978 ver\u00f6ffentlichte Ingenieur und Produktionsleiter Taiichi Ohno sein Buch \u201eDas Toyota-Produktionssystem\u201c. Darin entwickelte er bestehende Konzepte systematisch weiter und erg\u00e4nzte sie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Anstrengungen bei Toyota hatten einen triftigen Grund: Der Konzern stand im Wettbewerb mit der amerikanischen Autoindustrie. Man wollte sich keine Verschwendung leisten. Im Vorwort zur amerikanischen Ausgabe hei\u00dft es:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eThe starting concept of the Toyota production system was, as I have emphasized several times, a thorough elimination of waste.\u201c (aus:&nbsp;<em>Toyota Production System<\/em>).<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit \u201e<strong>Scrum The Toyota Way<\/strong>\u201c machte Toyota in der Management-Welt ein weiteres Mal auf sich aufmerksam. Neu hinzugekommen waren Ideen wie die psychologische Sicherheit der Mitarbeiter, aktives Zuh\u00f6ren oder Mentoring sowie sozialpsychologische und organisatorische Aspekte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im \u201e<strong>Toyota Flow System<\/strong>\u201c (TFS) von Nigel Thurlow, John Turner und Brian Rivera ist die Anlehnung an agile Frameworks deutlich sp\u00fcrbar.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was genau sind\u2026<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u2026 die Grundpfeiler von Scrum?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Angeblich l\u00e4sst sich das Scrum auf einem DIN-A4-Blatt festhalten. Die Einfachheit und \u00dcbersichtlichkeit machen einen Gro\u00dfteil seiner Popularit\u00e4t aus. Scrum steht auf drei&nbsp;<strong>Grundpfeilern<\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Transparenz<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das gesamte Team muss in der Lage sein, den Fortschritt aller Arbeiten und Aufgaben nachzuvollziehen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>\u00dcberpr\u00fcfung<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kontrollen und Feedback sind jederzeit m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Anpassung<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Feedback ist der Ausgangspunkt f\u00fcr die laufenden Anpassungen w\u00e4hrend des gesamten Entwicklungsprozesses.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In die Praxis \u00fcbersetzen sich diese drei S\u00e4ulen mittels Rollen, Artefakten und Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u2026 die Scrum-Rollen?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Product Owner<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Product Owner ist f\u00fcr den wirtschaftlichen Erfolg des Projekts verantwortlich und vertritt die Interessen der Anwender und Stakeholder.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Entwicklungsteam<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Entwicklungsteam liefert das Produkt mit allen Funktionen in der geforderten Qualit\u00e4t. Es besteht aus Mitarbeitern unterschiedlicher Disziplinen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Scrum Master<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Scrum Master ist Moderator und Dienstleister f\u00fcr das Projektteam. Er sorgt daf\u00fcr, dass das Team ungest\u00f6rt arbeiten kann.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u2026 die Scrum-Artefakte?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Product Backlog<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Backlog h\u00e4lt die Anforderungen an das Produkt fest soweit aktuell bekannt. Es wird laufend angepasst.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Sprint Backlog<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von den Anforderungen, die im Product Backlog hinterlegt sind, werden Aufgabeneinheiten abgeleitet. Sie werden in festgelegten Zeitr\u00e4umen, in Sprints, bearbeitet und abgeschlossen. Sie sind f\u00fcr alle Beteiligten transparent.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Product Increment<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gemeint ist das Zwischenprodukt, das nach Ablauf eines Sprints an den Product Owner geliefert werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u2026 die Scrum-Aktivit\u00e4ten?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Sprint Planning<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schn\u00fcren eines Aufgabenpakets f\u00fcr einen Sprint bei gleichzeitigem Festlegen des Entwicklungsteams.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Daily Scrum<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">T\u00e4gliches Meeting zum Review: Abstimmung \u00fcber den Stand der Entwicklung und m\u00f6gliche Hindernisse bei der Entwicklung.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Sprint Review<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Abgleich der gelieferten Ergebnisse mit dem Sprint Backlog: In welchem Umfang wurde das Entwicklungsziel aus der Sicht des Product Owners erreicht?<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Sprint Retrospektive<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man\u00f6verkritik im Team: Wie l\u00e4sst sich die bisherige Arbeitsweise verbessern?<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Produkt Backlog Refinement<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Inwiefern l\u00e4sst sich das zu entwickelnde Produkt auf Basis neuer Erkenntnisse verbessern?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was genau macht eigentlich\u2026<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u2026 der Product Owner?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Product Owner \u00fcbernimmt sechs verschiedene Aufgaben und Verantwortungsbereiche:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Interessen der Stakeholder<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Product Owner ist verantwortlich f\u00fcr den wirtschaftlichen Erfolg und damit f\u00fcr die Produkteigenschaften und -funktionen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Produkteigenschaften<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dazu fragt er die W\u00fcnsche der Kunden und Nutzer ab. Er \u00fcbersetzt sie in Produkteigenschaften und vertritt diese verantwortlich gegen\u00fcber dem Entwicklungsteam.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Priorisierung und Aufgabenzuweisung<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Product Owner legt die Reihenfolge f\u00fcr die Bearbeitung der Arbeitspakete fest und weist die jeweils anliegenden Aufgaben dem Entwicklerteam zu.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Kontrolle<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dabei kontrolliert er die Funktionalit\u00e4t zum Ende eines jeden Sprints. Er entscheidet, ob der Kunde zu einer Pr\u00e4sentation hinzugezogen werden soll oder ob Nachbesserungen n\u00f6tig sind.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Backlog<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch das Backlog liegt in der Verantwortung des Product Owners. Er schreibt es laufend fort und entwickelt es weiter. Grundlage dazu sind User Stories, aus denen die Entwickler ihre Aufgaben ableiten k\u00f6nnen. Die Stories bringen die Anforderungen an die L\u00f6sung in wenigen S\u00e4tzen auf den Punkt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u2026 der Scrum-Master?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vereinfacht gesagt sorgt der Scrum Master daf\u00fcr, dass das&nbsp;<strong>Entwicklerteam ungest\u00f6rt arbeiten<\/strong>&nbsp;kann. Er ist weder hierarchisch \u00fcbergeordnet noch Dienstbote, sondern \u00fcbernimmt Management-Aufgaben jenseits des klassischen Projektmanagements. Er ist Trainer, Moderator, Assistent und Vermittler und als solcher f\u00fcr die Organisation und Abl\u00e4ufe zust\u00e4ndig. Im Einzelnen hei\u00dft das:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Training und Coaching der Beteiligten &amp; Etablieren von agilen Methoden<\/li>\n\n\n\n<li>Einhalten der Prozesse &amp; Eingreifen, wenn das Team gegen die Regeln verst\u00f6\u00dft<\/li>\n\n\n\n<li>\u00dcberpr\u00fcfen der Artefakte<\/li>\n\n\n\n<li>Moderieren und Organisieren der Meetings<\/li>\n\n\n\n<li>Kommunikation und Mediation in Konflikten<\/li>\n\n\n\n<li>Teambildung<\/li>\n\n\n\n<li>Beseitigen von organisatorischen Hindernissen &amp; Bereitstellen von Ressourcen<\/li>\n\n\n\n<li>Arbeitsf\u00e4higkeit des Teams sch\u00fctzen, Fokus erm\u00f6glichen, Hindernisse ausr\u00e4umen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insgesamt f\u00f6rdert der Scrum Master die&nbsp;<strong>Qualit\u00e4t und Effizienz der Zusammenarbeit<\/strong>. Insofern wirkt er auf das Produkt ein, ohne inhaltlich daran zu arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u2026 das Entwicklungsteam?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Selbstorganisation ist ein zentrales Anliegen von Scrum. Das Team erh\u00e4lt Vorgaben \u00fcber Arbeitspakete und Zieltermine. \u00dcber den Weg zum Ziel entscheidet es selbst und trifft dabei eigenst\u00e4ndig fachliche Entscheidungen. Innerhalb des Teams existieren keine Hierarchien. Als ideal gelten Teamgr\u00f6\u00dfen von sieben bis zehn Mitgliedern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Nach dem Sprint ist vor dem Sprint<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach Abschluss eines Sprints entscheidet der Product Owner \u00fcber die Arbeitsergebnisse. Inwieweit sind sie im Sinne der Auftraggeber umgesetzt? F\u00fcr seine Bewertung greift er auf die \u201e<strong>Definition of Done<\/strong>\u201c zur\u00fcck. Gemeint sind Kriterien, die \u201efertig\u201c definieren. Sind sie erf\u00fcllt, gilt die Aufgabe als erledigt. Der Product Owner kann die Auslieferung stoppen, wenn die Kriterien nicht erf\u00fcllt sind und Nachbesserungen einfordern.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Fazit: Vorteile von Scrum<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Scrum bewirkt&nbsp;<strong>effizienteres Arbeiten<\/strong>. Es reduziert den Arbeitsaufwand und orientiert sich st\u00e4rker an den W\u00fcnschen der Stakeholder. Wertvolle Ressourcen wie Arbeitszeit werden eingespart und unwesentliche Aspekte sowie solche, die den Prozess unn\u00f6tig verlangsamen k\u00f6nnen, werden ignoriert. Dar\u00fcber hinaus f\u00f6rdert Scrum&nbsp;selbstorganisierte Teamarbeit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Abgesehen davon erleichtert es die&nbsp;Kundenorientierung<strong>.<\/strong>&nbsp;T\u00e4gliche Updates und Feedbackschleifen nach und vor den Sprintphasen sowie ein inkrementeller Ansatz verbessern die Koordination mit den Kunden. Scrum eignet sich f\u00fcr&nbsp;<strong>Fr\u00fchstarter<\/strong>. Scrum erm\u00f6glicht es, bereits zu starten, auch wenn noch nicht alle Anforderungen definiert sind oder m\u00f6gliche \u00c4nderungen noch auftreten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Scrum bedeutet auch&nbsp;<strong>Transparenz<\/strong>. Es verbessert die Zusammenarbeit und den Austausch innerhalb des Teams durch regelm\u00e4\u00dfige Besprechungen und eine offene Meetingkultur. Es erh\u00f6ht auch die&nbsp;<strong>Reaktionsbereitschaft<\/strong>. Mit Hilfe von Scrum bleibt das Team flexibel und offen f\u00fcr Ver\u00e4nderungen. Scrum ist gelebte&nbsp;Agilit\u00e4t!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dar\u00fcber hinaus beschleunigt es die&nbsp;<strong>zeitnahe Realisierung<\/strong>&nbsp;neuer Produktfunktionen oder -erweiterungen: Die Durchlaufzeiten von Projekten sind mit Scrum oft k\u00fcrzer als mit klassischen Ans\u00e4tzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schlie\u00dflich verbessert Scrum kontinuierlich die&nbsp;<strong>Prozessabl\u00e4ufe<\/strong>&nbsp;und hilft,&nbsp;<strong>Probleme<\/strong>&nbsp;schneller zu erkennen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Weiterbildung mit PINKTUM<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie wollen ein agiles Projekt wagen oder haben bereits den Anfang gemacht? 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