{"id":3522,"date":"2024-07-23T09:26:38","date_gmt":"2024-07-23T07:26:38","guid":{"rendered":"https:\/\/wordpress.pinktum.dev\/?post_type=presse&#038;p=3522"},"modified":"2025-01-21T08:06:35","modified_gmt":"2025-01-21T07:06:35","slug":"heute-bin-ich-krank-aktuelle-befragung-zum-umgang-mit-krankmeldungen-in","status":"publish","type":"presse","link":"https:\/\/www.pinktum.com\/de\/presse\/heute-bin-ich-krank-aktuelle-befragung-zum-umgang-mit-krankmeldungen-in\/","title":{"rendered":"Heute bin ich krank &#8211; Aktuelle Befragung zum Umgang mit Krankmeldungen in Deutschland"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>39 % der Deutschen finden Blaumachen okay<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eine aktuelle Umfrage des PINKTUM Institute deckt Ersch\u00f6pfung und Unzufriedenheit als Treiber des rekordhohen Krankenstands in Deutschland auf.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>34 Prozent der Befragten lassen sich schneller krankschreiben als fr\u00fcher<\/li>\n\n\n\n<li>F\u00fchrungskr\u00e4fte und M\u00e4nner machen h\u00e4ufiger blau als der Durchschnitt<\/li>\n\n\n\n<li>Die Ersch\u00f6pfung steigt, 55 Prozent f\u00fchlen sich ersch\u00f6pfter als vor drei Jahren<\/li>\n\n\n\n<li>43 Prozent sagen, dass ihr Einsatz bei der Arbeit zu wenig wertgesch\u00e4tzt wird<\/li>\n\n\n\n<li>Vier von zehn Mitarbeitenden arbeiten trotz Krankheitszeichen aus Angst um den Job<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Der hohe Krankenstand in Deutschland belastet die Wirtschaft. Seit Jahren melden Krankenkassen einen Anstieg der durchschnittlichen Krankentage. Doch was steckt jenseits medizinischer Ursachen dahinter? Das PINKTUM Institute befragte im Mai 1068 Erwerbst\u00e4tige nach ihrem Umgang mit Krankmeldungen. Der Ergebnisbericht \u201eHeute bin ich krank\u201c liegt jetzt vor und enth\u00fcllt Probleme, die Unternehmen alarmieren d\u00fcrften: 39 Prozent der Teilnehmer finden es \u201eokay, mal krankzumachen\u201c, obwohl man arbeiten k\u00f6nnte. Besonders h\u00e4ufig trifft dies f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte (50%) und M\u00e4nner (46%) zu, w\u00e4hrend Frauen (30%) und Nichtf\u00fchrungskr\u00e4ften (27%) seltener blaumachen. Jeder dritte Besch\u00e4ftigte gibt an, heute eher bereit zu sein, sich auch bei leichtem Unwohlsein krankschreiben zu lassen als fr\u00fcher. Die Ursachen daf\u00fcr sind Ersch\u00f6pfung, Unzufriedenheit und dass es so einfach ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Krankschreibung als Ausweg aus der Kraftlosigkeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein dominanter Treiber des steigenden Krankenstands ist die Kraftlosigkeit der Deutschen. Jeder Zweite f\u00fchlt sich generell ersch\u00f6pft. Frauen (59%) mehr als M\u00e4nner (39%). Die Auswertung der Umfrage hat ergeben, dass die steigende Ersch\u00f6pfung einen starken Einfluss auf die vermehrten Krankmeldungen hat. <strong>\u201eDie Situation versch\u00e4rft sich\u201c, warnt Joachim Pawlik, CEO der PAWLIK Group, der die Studie in Auftrag gegeben hat.<\/strong> Seit der letzten Erhebung des PINKTUM Institute Ende 2023 ist der Kraftverlust signifikant weiter gestiegen. 55 Prozent der Befragten haben weniger Kraft als noch vor drei Jahren. Vor einem halben Jahr sagten dies 49 Prozent. 52 Prozent geben an, ohne gelegentliche Auszeiten, das eigene Leben nicht bew\u00e4ltigen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Motivation sinkt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Befragung l\u00e4sst laut Institutsleiter Dr. Wolf-Bertram von Bismarck eine Unzufriedenheit unter Mitarbeitenden erkennen. 43 Prozent empfinden ihren Einsatz bei der Arbeit als wenig wertgesch\u00e4tzt. Dies wirkt sich erheblich auf die Ersch\u00f6pfung als wesentlichen Faktor aus, sich trotz Arbeitsf\u00e4higkeit krankzumelden. Auch die materielle Wertsch\u00e4tzung fehlt vielen. Vier von zehn Mitarbeitenden finden es angesichts ihres Verdienstes in Ordnung blauzumachen (42%). Etwa jeder Vierte glaubt, dass es wenig Unterschied macht, ob er bei der Arbeit ist oder nicht (24%) und 28 Prozent fragen sich, warum sie \u00fcberhaupt noch zur Arbeit gehen, \u201ewenn doch sowieso alles bergab geht\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Es ist leicht, sich krankschreiben zu lassen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wer sich schlapp und wenig motiviert f\u00fchlt, hat es offenbar nicht schwer, sich krankschreiben zu lassen. Fast die H\u00e4lfte der Befragten findet es \u201eeinfach\u201c, auch dann eine Krankschreibung zu erhalten, wenn man nicht wirklich krank ist (45%). Und wenn der Arzt kein Attest ausstellt, gehen 21 Prozent zum n\u00e4chsten. Hinzu kommt, dass es \u201eim Homeoffice viel leichter ist, auch mal einen Tag krankzumachen\u201c, sagen 47 Prozent der Erwerbst\u00e4tigen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Viele arbeiten auch krank<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf der anderen Seite geben 59 Prozent der Befragten an, oft auch dann zur Arbeit zu gehen, wenn sie eigentlich krank zu Hause bleiben sollten. Die wichtigsten Gr\u00fcnde sind das Gef\u00fchl, gebraucht zu werden (86%) und die Kollegen nicht h\u00e4ngen lassen zu wollen (82%). Auch \u00c4ngste spielen eine Rolle. Vier von zehn Personen gehen aus Angst um ihren Job angeschlagen zur Arbeit. Jeder Dritte scheut den Druck des Chefs oder der Chefin. Joachim Pawlik res\u00fcmiert: Wenn Menschen aus Angst oder weil ihre Kolleginnen und Kollegen sonst untergehen, krank arbeiten, weist das auf Probleme in der Struktur und in der Kultur hin. Es darf nicht sein, dass die Besch\u00e4ftigen diese ausbaden m\u00fcssen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Joachim Pawlik: \u201eDie Umfrage belegt, dass wir uns dem Tabuthema \u201aBlaumachen\u2018 stellen m\u00fcssen. Nicht, indem wir den Zeigefinger auf die Arbeitnehmenden richten, sondern indem wir die tieferliegenden Probleme angehen. Wir m\u00fcssen mentale St\u00e4rke aufbauen, um den Krisen zu begegnen, wir m\u00fcssen den Zusammenhalt st\u00e4rken und wir m\u00fcssen ein neues F\u00fchrungsverst\u00e4ndnis aufbauen, das die Kr\u00e4fte im Team mobilisiert und den Menschen Energie gibt.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Umfrage \u201eHeute bin ich krank &#8211; Befragung zum Umgang mit Krankmeldungen\u201c wurde im Mai 2024 unter 1068 Personen durchgef\u00fchrt. Die Datenerhebung erfolgte \u00fcber die Talk Online GmbH.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr redaktionelle Zwecke senden wir Ihnen den Ergebnisbericht auf Anfrage an unsere Pressestelle gerne digital zu ( <a href=\"mailto:kristina.behrend@pinktum.com\">kristina.behrend@pinktum.com<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p>Anderen Interessenten steht die Studie <a href=\"https:\/\/www.pinktum.com\/de\/leitfaeden\/?id=2yU54XkIOwh6pssSU6WvFG\">hier<\/a> zum kostenlosen Download zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00dcber PINKTUM Institute<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>PINKTUM Institute ist die wissenschaftliche Gesellschaft der <a href=\"https:\/\/www.pinktum.com\/de\/\">PINKTUM<\/a> Gruppe. Das Forschungs- und Umfrageunternehmen wurde 2023 unter der Leitung von Dr. Wolf-Bertram von Bismarck gegr\u00fcndet. Das Forschungsfeld lehnt sich thematisch an das EdTech-Unternehmen PINKTUM\/PINK University und dessen Muttergesellschaft <a href=\"http:\/\/www.pawlik-group.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">PAWLIK<\/a> Consultants an und fokussiert auf die Bed\u00fcrfnisse, Anforderungen Potenzialentwicklung der Menschen im Arbeitskontext. PINKTUM Institute f\u00fchrt national und international Umfragen und qualitative Studien zu menschlichen F\u00e4higkeiten und deren Einflussfaktoren durch.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00dcber PAWLIK Group<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die PAWLIK Group bietet Personal- und Organisationsentwicklung, Personalberatung und Digitalberatung. Sie wurde 1996 durch den CEO Joachim Pawlik in Hamburg gegr\u00fcndet. PAWLIK Consultants, das EdTech Unternehmen PINKTUM, PAWLIK Recruiters, scan.up und weitere Anbieter z\u00e4hlen dazu. Mehr als 500 erfahrene Berater:innen und Mitarbeitende an international 16 Standorten begleiten Kunden weltweit bei ihren Herausforderungen. Der Mensch steht im Mittelpunkt aller Ma\u00dfnahmen. Der Beratungsansatz ist integrativ, systemisch und umsetzungsorientiert.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>39 % der Deutschen finden Blaumachen okay Eine aktuelle Umfrage des PINKTUM Institute deckt Ersch\u00f6pfung und Unzufriedenheit als Treiber des rekordhohen Krankenstands in Deutschland auf. Der hohe Krankenstand in Deutschland belastet die Wirtschaft. Seit Jahren melden Krankenkassen einen Anstieg der durchschnittlichen Krankentage. Doch was steckt jenseits medizinischer Ursachen dahinter? 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