{"id":30002,"date":"2026-07-27T16:50:45","date_gmt":"2026-07-27T14:50:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pinktum.com\/?post_type=presse&#038;p=30002"},"modified":"2026-07-30T09:07:16","modified_gmt":"2026-07-30T07:07:16","slug":"eu-ai-act-unternehmen-muessen-bei-ki-kompetenz-nachlegen-checkliste-fuer-unternehmen","status":"publish","type":"presse","link":"https:\/\/www.pinktum.com\/de\/presse\/eu-ai-act-unternehmen-muessen-bei-ki-kompetenz-nachlegen-checkliste-fuer-unternehmen\/","title":{"rendered":"EU AI Act: Unternehmen m\u00fcssen bei KI-Kompetenz nachlegen \u2013 Checkliste f\u00fcr Unternehmen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Ab 2. August 2026 m\u00fcssen Unternehmen die Kompetenz ihrer Mitarbeitenden im Umgang mit KI nachweisen k\u00f6nnen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der EU AI Act verpflichtet Anbieter und Betreiber von KI-Systemen bereits seit dem 2. Februar 2025, Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, damit Mitarbeitende, die mit KI-Systemen umgehen, \u00fcber ein ausreichendes Ma\u00df an KI-Kompetenz verf\u00fcgen. Bislang h\u00e4lt die Qualifizierung vielerorts jedoch nicht mit dem KI-Einsatz Schritt. Ab dem 2. August 2026 k\u00f6nnen die zust\u00e4ndigen nationalen Markt\u00fcberwachungsbeh\u00f6rden die Einhaltung dieser Vorgabe nun \u00fcberwachen und durchsetzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der EU AI Act schreibt daf\u00fcr weder eine bestimmte Schulung noch ein Zertifikat vor. Die Qualifizierung muss jedoch zu den eingesetzten Systemen, den Aufgaben und den Vorkenntnissen der Anwender passen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Was Unternehmen jetzt tun sollten &#8211; eine Checkliste<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Grundlage ist ein \u00dcberblick \u00fcber die KI-Nutzung: Welche Systeme werden f\u00fcr welche Zwecke und mit welchen Daten eingesetzt? Welche Risiken bestehen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In vielen Unternehmen empfiehlt sich erg\u00e4nzend eine AI Policy, die unter anderem regelt, welche Anwendungen zul\u00e4ssig sind, welche Daten eingegeben werden d\u00fcrfen, wie die Ergebnisqualit\u00e4t \u00fcberpr\u00fcft wird und wer die Verantwortung tr\u00e4gt. Dabei sollten Unternehmen auch ber\u00fccksichtigen, welche externen Personen \u2013 etwa Dienstleister oder Freelancer \u2013 im Auftrag des Unternehmens mit KI-Systemen arbeiten und in welchem Umfang auch diese \u00fcber die erforderliche KI-Kompetenz verf\u00fcgen m\u00fcssen. Darauf aufbauend kann gezielt geschult werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em><strong>Joachim Pawlik, CEO PINKTUM:<\/strong>&nbsp;\u201eUnternehmen sollten Weiterbildung nicht als einmalige Pflicht\u00fcbung verstehen, sondern KI-Kompetenz systematisch und anwendungsnah aufbauen. Das ist nicht nur rechtlich relevant, sondern hilft auch, den tats\u00e4chlichen Nutzen von KI zu erschlie\u00dfen.\u201c<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em><strong>Alois Krtil, CTO PINKTUM,<\/strong>&nbsp;erg\u00e4nzt: \u201eWer die M\u00f6glichkeiten und Grenzen von KI versteht und Ergebnisse kritisch beurteilen kann, vermeidet Fehler und setzt die Technologie produktiver ein. Daf\u00fcr m\u00fcssen die Lerninhalte zu den konkreten Aufgaben der Besch\u00e4ftigten passen.\u201c<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong><u>Checkliste f\u00fcr den Aufbau von KI-Kompetenz<\/u><\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1. Zielgruppen und Schulungsbedarf bestimmen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unternehmen sollten erfassen, welche Personen mit welchen KI-Systemen arbeiten, wof\u00fcr sie diese einsetzen und welche Vorkenntnisse sie mitbringen. Dabei sollten sie auch externe Personen ber\u00fccksichtigen, die im Auftrag des Unternehmens mit KI-Systemen arbeiten. Wer KI f\u00fcr erste Textentw\u00fcrfe nutzt, ben\u00f6tigt beispielsweise andere Kompetenzen als eine F\u00fchrungskraft, die KI-gest\u00fctzte Analysen in Entscheidungen einbezieht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2. Ein gemeinsames Grundlagenverst\u00e4ndnis schaffen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alle Anwender sollten grunds\u00e4tzlich verstehen, wie KI-Systeme funktionieren, welche M\u00f6glichkeiten sie bieten und wo ihre Grenzen liegen. Dazu geh\u00f6rt das Bewusstsein, dass auch \u00fcberzeugend formulierte Ergebnisse falsch, unvollst\u00e4ndig oder verzerrt sein k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>3. Interne Regeln und Verantwortlichkeiten vermitteln<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besch\u00e4ftigte m\u00fcssen wissen, welche Systeme sie f\u00fcr welche Aufgaben nutzen d\u00fcrfen, welche Daten eingegeben werden k\u00f6nnen, wer Ergebnisse pr\u00fcft und freigibt. In der Praxis muss beispielsweise klar sein, welche Kundendaten oder interne Dokumente in ein KI-System eingegeben werden d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>4. Rollen- und anwendungsbezogen schulen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Basisschulung schafft ein gemeinsames Verst\u00e4ndnis, reicht aber nicht f\u00fcr alle T\u00e4tigkeiten aus. Die Lerninhalte sollten deshalb auf die jeweiligen Aufgaben und eingesetzten Systeme sowie die damit verbundenen Risiken zugeschnitten sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>5. Praxis und kritische Kontrolle trainieren<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schulungen sollten typische Arbeitssituationen und praktische \u00dcbungen enthalten. Besch\u00e4ftigte sollten beispielsweise trainieren, KI-Ergebnisse auf sachliche Fehler, ungeeignete Quellen und m\u00f6gliche Verzerrungen zu pr\u00fcfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>6. Schulungen dokumentieren und aktualisieren<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unternehmen sollten nachvollziehbar festhalten, welche Zielgruppen zu welchen Inhalten geschult wurden. Kommen neue Systeme, Funktionen oder Einsatzzwecke hinzu, sollten auch die Schulungsinhalte \u00fcberpr\u00fcft und angepasst werden, damit der Aufbau der erforderlichen KI-Kompetenz gegen\u00fcber Aufsichtsbeh\u00f6rden nachvollziehbar belegt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">PINKTUM unterst\u00fctzt Unternehmen beim systematischen Aufbau von KI-Kompetenz mit kombinierbaren Lernangeboten. Dazu geh\u00f6ren die Pflichtschulung <a href=\"https:\/\/www.pinktum.com\/de\/loesungen\/pinktum-academy-eu-ai\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.pinktum.com\/de\/loesungen\/pinktum-academy-eu-ai\/\">\u201eEU AI Act: Dos and Don\u2019ts im Umgang mit KI\u201c<\/a>, Lernformate zum kritischen und selbstbewussten Einsatz von KI sowie Microlearnings zu AI Literacy im Team, Datenschutz und dem verantwortungsvollen Umgang mit KI.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>\u00dcber PINKTUM<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das EdTech-Unternehmen PINKTUM ist einer der f\u00fchrenden Anbieter f\u00fcr die nachhaltige Verbesserung von Soft Skills und Mental Skills in Unternehmen. Kunden durchlaufen digitale Lernpfade, die auf ihren individuellen Entwicklungsbedarf ausgerichtet sind und in den Arbeitsalltag integriert werden. Herzst\u00fcck des Angebots sind der KI-Coach PINKpro und die international preisgekr\u00f6nte Online-Bibliothek. Sie umfasst rund 1.300 videobasierte, interaktive E-Trainings, die in zehn Sprachen kulturell angepasst zur Verf\u00fcgung stehen. Mit K\u00fcnstlicher Intelligenz und auf Basis psychologischer Forschung entwickelt PINKTUM seine Methoden und Lerninhalte stetig weiter und setzt neue Lernimpulse in Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">PINKTUM ist der Markenname der 2010 gegr\u00fcndeten Pink University GmbH mit mehr als 100 Mitarbeitenden. Der Hauptsitz des international t\u00e4tigen Unternehmens liegt in Hamburg und M\u00fcnchen. CEO ist Joachim Pawlik. Das Unternehmen geh\u00f6rt zur PAWLIK Group.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der EU AI Act verpflichtet Anbieter und Betreiber von KI-Systemen bereits seit dem 2. 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